Interview mit Robert Hoffmann

Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Ducherow, über den Bau einer Fahrzeughalle für das Drehleiterfahrzeug

„Man merkt bei HAB sofort eine besondere Wertschätzung für die Mitarbeiter. Dort wird mehr für die eigenen Leute getan als in anderen Firmen.“

Die Freiwillige Feuerwehr Ducherow hat allen Grund zur Freude: Mit zwölf neuen Mitgliedern im vergangenen Jahr wächst der Nachwuchs kräftig – aktuell sind es stolze sechzig aktive Kameradinnen und Kameraden. Gemeinsam betreuen sie ein weitläufiges Gebiet mit elf Ortschaften und meistern rund fünfzig Einsätze jährlich. Dabei kommt das lebenswichtige und kostspielige Drehleiterfahrzeug oft zum Einsatz. Um es optimal unterzubringen, musste eine neue Halle her. Das war allerdings eine echte Herausforderung, denn sie musste millimetergenau in das Grundstück mit Bestandsbauten integriert werden. Was dabei zu beachten war, welche besonderen Anforderungen das neue Gebäude erfüllen musste und wie HAB alles gemeistert hat, erfahren Sie im Interview. 

 

Herr Hoffmann, wofür ist ein Drehleiterfahrzeug wichtig?  

Immer wenn Menschen gerettet oder aus einer Situation befreit werden müssen, beispielsweise bei Türnotöffnungen, Patientenrettung oder bei Gebäudebränden, benötigen wir das Drehleiterfahrzeug.  

Sie benötigten eine Halle für das Fahrzeug. Wo war es denn vorher untergebracht?  

Das Fahrzeug wurde früher geliefert als ursprünglich geplant – das war natürlich erfreulich. Allerdings hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch keine Halle. Da das Drehleiterfahrzeug nicht nur lebensrettend, sondern auch kostspielig ist, muss es sicher untergestellt werden. Zum Glück hat uns die Ducherower Agrar GmbH & Co. KG unterstützt und uns eine Halle zur Verfügung gestellt. Allerdings bedeutete das für uns deutlich längere Anfahrtswege zu den Einsatzorten – und gerade bei Einsätzen zählt jede Minute.  

Sie haben HAB mit dem Bau der neuen Halle beauftragt. Warum haben Sie sich für dieses Unternehmen entschieden?  

Das Bauvorhaben wurde öffentlich ausgeschrieben, und HAB erhielt den Zuschlag. Wir hatten allerdings vorher schon öfter von HAB gehört.  

Welche Herausforderungen mussten beim Bau gemeistert werden?  

Unser Grundstück im Gewerbegebiet bot nur noch begrenzt Platz: Ein älteres Bestandsgebäude und ein Ölabscheider nahmen den Großteil ein. Die neue Halle musste millimetergenau in dieses bestehende Ensemble integriert werden. Ein direkter Anbau an das alte Gebäude war nicht möglich, da hierfür Leitungen durch Wände hätten geführt werden müssen – das wäre sehr aufwendig und kostenintensiv gewesen. Deshalb entschieden wir uns für einen separaten Neubau. Der musste so positioniert werden, dass eine Verbindung zum Ölabscheider gewährleistet ist. HAB hat diese Herausforderung hervorragend gemeistert. 

Gab es besondere Anforderungen an die Halle?  

Auf jeden Fall! Die Halle muss innen frostfrei bleiben und eine Mindesttemperatur von sieben Grad Celsius gewährleisten. Die Atemschutzgeräte enthalten komprimierte Luft, deren Druck bei Kälte sinkt. Ist der Druck zu niedrig, wäre die Luftversorgung unserer Einsatzkräfte gefährdet. HAB hat dafür mit einer Elektroheizung eine gute Lösung gefunden. Die hält selbst bei tagelangen Minusgraden die Innentemperatur über sieben Grad.  

Wie war die Zusammenarbeit mit HAB?  

Die Zusammenarbeit mit HAB war ausgezeichnet. Als Generalunternehmer bot HAB uns alles aus einer Hand. In wöchentlichen Baubesprechungen konnten wir alle Anliegen diskutieren – selbst bei kleinen Details fanden wir stets offene Ohren. Unser Projektleiter Tom Anklam bei HAB kümmerte sich um alles und sprach auch mit den Zulieferern – egal auf welchem Gebiet. Das hat den Bauprozess für uns erheblich vereinfacht.